18.
Apr
2010
normal -> größenwahn -> Dubai
Verfasst von alexBangkok – Flughafen mit Gepäcksinspektion wegen Drogenschmuggels – Dubai-Creek mit Skyline – Museum – Burdsch Chalifa (größtes Gebäude der Welt mit Stand 2010) – größte Shopping Mall der Welt – Burj Al Arab (Segelschiff-Wolkenkratzer) – The Palm – Atlantis – 11Millionen-Liter-Aquarium – Dubai-Creek-Park – Heimflugorganisation
Nach einem Zwischenstopp in Bangkok (wir durften das Flugzeug die 2 Stunden nicht verlassen) landeten wir gegen 04:30 Uhr Ortszeit gut ausgeschlafen in Dubai.
Da bei den Passkontrollen mehr als viel los war durften wir durch unseren Reiseveranstalter in die Business-Warteschlange. Drei Minuten später waren wir durch die Passkontrolle, wo wenige Meter später eine nette Dame Alex zu einer Rucksackdurchsuchung aufforderte.
Viele Kleinteile später wurde wieder alles eingepackt und das Gepäck abgeholt. Da die Durchsuchungsdame nach der Inspektion mit ihrem Funkgerät kommunizierte durfte bei dem Ausgang Alex einen netten Herren auch in sein Reisegepäck sehen lassen. Grund dieser Durchsuchung waren die vielen Tabletten (Reiseapotheke für drei Leute…), die dann aber doch alle scheinbar ungefährlich waren =)
Eine Busfahrt später landeten wir im Hotel, wo wir unser Zimmer noch nicht beziehen durften. So blieb das wertvolle Gepäck quasi unbeaufsichtigt in der Lobby stehen und wir fuhren mit einem Taxi auf eine ca. 4-stündige Dubai-Rundfahrt.
Begonnen wurde beim Dubai-Creek-Fluss mit einem Skyline-Gruppenfoto, dann ging es in ein Museum. Im Inneren lernten wir, dass auch schon früher Shisha geraucht wurde und Japaner Souveniers lieben. Weiter ging es zum größten Gebäude der Welt – dem Burdsch Chalifa – das nicht mal auf ein Foto passt
Eine Fahrt mit dem Lift nach oben kostet ca. 60 EUR pro Person. Wir investierten unser Geld lieber in der weltweit größten Shopping-Mall, die gleich daneben positioniert ist. Mit Wasser und Eis im Gepäck düste unser Auto zum Bekanntesten Gebäude – dem Burj Al Arab (von Alex Segelturm und von Edi Dubaiturm genannt) – worauf sich Lukas schon die ganze Zeit freute (er referierte zuvor in der Schule darüber). Während sich Lukas mit diesem Gebäude fotografieren ließ befriedigte Alex seine Geocache-Bedürfnisse in Edi’s Begleitung. Als Abschluss gab es noch ein Foto hinter Disney-Helden-Papp-Aufsteller. Der nächste Stopp war auf der künstlich angelegten Palmen-Insel Palm Jumeirah beim Atlantis-Hotel. Hier durfte die Masse einige Gänge bewundern, für die Backstage-Bereiche musste man seine Zimmerkarte vorweisen. Beeindruckend war das 11-Millionen-Liter große Aquarium mit Rochen, Haien und Co – einen kostenlosen Ausgang (ohne Sea-World für ab 20 EUR) konnten wir nach ca. 30 Minuten doch noch finden.
Bei der Rückfahrt ins Hotel bewunderten wir noch die Baukran-Skyline und im Hotel durften wir dann unser Zimmer Studio beziehen. Ein Raum mit zwei Betten, Couch, TV, Waschmaschine, Kühlschrank, Herd, Mikrowelle, zwei WC, ein extra Betten-Raum – alles in unserem 35€-Studio…
Wir kauften uns eine Telefonwertkarte und versuchten mit unserem Reisebüro eine Lösung für den Heimweg zu organisieren. Da dies vor Ort leichter zu organisieren ist versuchten wir die Airline-Hotline (wow, zwei mal line…) anzurufen. Scheinbar etwas ausgelastet ignorierten wir dies und fuhren zum Dubai-Creek-Park. Außer extremer Hitze, etwas Grün, einem Labyrinth (Alex fand nach drei Stunden noch immer keinen Ausgang – Helikopter konnten ihn aber dann befreien) und einer Seilbahn im Maintenance-Mode (immer Sonntags) fanden wir nur eine Telefonzelle. Êrfolgreich wählte Lukas die Nummer der Hotline, welche uns mitteilte, wir sollen zu dem Service-Center fahren.
Gesagt, getan – im Service-Center der Airline buchte man unseren annullierten Flug auf den 27. April um (+8 Tage Dubai) – etwas demotiviert fuhren wir ins Hotel, kauften uns ein Abendessen zum Selbermachen (wir hatten ja eine Küche!) und telefonierten noch mit dem Reisebüro und einem in Dubai lebenden Freund von Lukas wegen neuen Übernachtungsmöglichkeiten.
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Man muss schon sagen. Überrascht bin ich jetzt nicht gerade!Das “Aquarium” ist gigantisch, unglaublich, einfach Dubai-Stil! Kein Wunder, dass die so verschuldet sind.
Tja, man muss wohl sage:
“Nicht alles was Gold ist glänzt”.
Aber das Aquarium finde ich echt toll!
Da hast du absolut Recht Elisabeth! Ein wirklich gigantisches Aquarium. Hätt ich auch gern daheim
Lg Mario
Sagt mal, wenn man da vor so einem Aquarium steht mit einer solchen riiieeeesen Scheibe, hat man da nicht einen Augenblick Angst, dass die da bricht? Sieht aber schon cool aus! Seid zu beneiden!
@philip: in diesem Augenblick hat man nicht die Zeit/Lust an sowas zu denken – da denkt man nur WOW und ist total begeistert von dem riesen Ding
Und dann vergewissert man sich mal, ob das überhaupt echt ist um anschließend weiter zu staunen
Aber wenn da 11 Millionen Liter ausbrechen würde schon die Post abgehen
Jetzt erklärt sich also schon einiges: Nicht umsonst ist Dubai so hoch verschuldet. Passt einerseits zusammen, andererseits leben dort viele wohlhabende Leute, die die Schulden ruhig ein bisserl tilgen könnten. Aber das ist jetzt zweitrangig. Die Seite finde ich cool und euren Trip finde ich auch super!