Abenteuerliche Heimreise

Verfasst von alex

Von Dubai nach Rom – Abzocke in Rom – Mietauto nach Triest – Privattaxi nach Hause – Abholen von Opel bei Flughafen München – Besuch unseres Reisebüros

Um 05:00 Uhr läutete der Wecker. Trotz annulliertem Flug waren unsere Sachen gepackt (das Hotel musste sowieso verlassen werden) und wir fuhren zum Flughafen.

Unser Flug war immer noch gecancelled – doch Rom und Athen wurden angefolgen. So liefen wir von einem Schalter zum nächsten, um dann endlich bei Einem zu landen, wo wir unseren München-Flug auf Rom umbuchen konnten. Einige Zeit (zumindest ist es uns wie eine Ewigkeit vorgekommen) und viele Gepäckstückabwiegungen später wurde uns mitgeteilt: “sit down, I will call you later” – gesagt getan haben wir uns gesetzt, Burger-King-Frühstück organisiert und mit anderen Menschen mit ähnlichen Problemen geplaudert. Dann wurden wir tatsächlich aufgerufen und hielten Tickets nach Rom in unseren Händen!!

Passport-Kontrolle, Kauf von Souveniers (noch viel Geld über und so viele verschiedene Schneekugeln…), suchen des Gates und Boarding. Eigentlich wollten wir noch mehr von Dubai sehen (wir rechneten ja auch mit acht Tagen mehr Aufenthalt), freuten uns aber doch über einen Flug nach Europa. Wir waren im Flugzeug verstreut aufgeteilt, Alex hatte nur einen halben Sitzplatz (man sollte wirklich für größere Bauchumfänge fix einen zweiten Sitzplatz mitverkaufen) und der Flug war turbulent – aber es ging nach Europa ;)

In Rom angekommen wollten wir nach München bzw. St. Valentin – Nette Italiener boten eine Busfahrt nach München für 1300 EUR pro Person an. Noch nettere Italiener wurden sogar auf 400EUR runtergehandelt.

Da nicht wirklich leistbar fuhren wir mittels Zug zum Hauptbahnhof in Rom (vorher wurden natürlich Schneekugeln gekauft). Der Zug war leicht überfüllt, Edi musste zwischen Lokomotive und Waggon verweilen.

Auch die Idee mit dem Zug zu fahren hatten mehrere gestrandete Passagiere (von unserem Flieger wollten ca. 2% wirklich nach Rom), die Warteschlange am Ticketschalter (trotz der Situation nur zwei offene Schalter) war verdammt lange und bewegte sich kaum. Auch Mietautos waren alle futsch.

Bei einem nationalen Mietwagenverleih gab es aber noch genügend Fahrzeuge, einziger Haken: Rückgabe innerhalb Italiens. – War uns aber Egal – wir wollten einfach nur Richtung Norden (und ein Bahnticket nach Mailand kostete 80 EUR – der Mietwagen komplett nur 180 EUR).

Zwei Wiener (Gernot und Frau) verfolgten unsere Taten und klinkten sich ein – sie würden sich an den Kosten beteiligen wenn noch zwei Plätze frei sind. So organisierten wir ein größeres Fahrzeug (Siebensitzer) und starteten die Reise nach Triest.

Mit nur einmaligem Hupen und ohne Umwege sowie Parkschäden fuhr Alex aus dem Parkhaus und aus Rom raus, auf die Autobahn. Fahrerwechsel, Kartenlesen, Maut bezahlen, einmal Umweg und schon waren wir in Triest (Mietwagen war nur mit Offline-Navi [Straßenkarte - sehr grob] ausgestattet) und versuchten unser Glück an einer Tankstelle. Dank einer nicht allzu freundlichen Polizei ohne Englisch-Kenntnisse schafften wir aber dann die Betankung und fuhren zum Bahnhof. Hier sollten wir das Fahrzeug wieder abgeben können – rund um die Uhr – doch wir fanden die Autovermietung nicht. Am Telefon konnten wir nach einigen Hotlines herausfinden, dass die Rückgabe erst ab 08:00 Uhr möglich ist (es war 03:30 Uhr), auf uns wartete aber schon ein organisiertes Privattaxi nach St. Valentin. Gernot und seine Frau blieben in einem Hotel und gaben so den Fiat am Vormittag zurück.

Wir schliefen uns kurz aus und holten dann den Opel aus München, kehrten in einen Biergarten ein und besuchten unser Reisebüro, wo wir über unsere Erlebnisse und andere Nicht-Heim-Kommer plauderten…

Dann noch ein Tag Erholung und wieder ab in die Arbeit

Informatives:

Fotos von diesem Tag (klicken zum Öffnen des Albums):

edi hat die lang erhofften tickets nach europa (rom statt münchen, aber wegen vulkanausbruch immerhin: EUROPA!)edi hat die lang erhofften tickets nach europa (rom statt münchen, aber wegen vulkanausbruch immerhin: EUROPA!)
rom - ausblick aus dem transfer-zug von flughafen nach hauptbahnhofrom – ausblick aus dem transfer-zug von flughafen nach hauptbahnhof
edi war im transfer-zug eingesperrtedi war im transfer-zug eingesperrt
die heimreise machte ganz schön müde - hier war der fahrer noch munter und konnte ein foto schießen - sp#ter schliefen beide =/die heimreise machte ganz schön müde – hier war der fahrer noch munter und konnte ein foto schießen – sp#ter schliefen beide =/

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Ein Kommentar auf “Abenteuerliche Heimreise”

  1. Wolfgang schreibt

    Ach du lieber Himmel. Den Zug in Italien nehmen zu müssen muss wirklich ein Horror gewesen sein! Das erlebt man nicht freiwillig. Habt mein vollstes Mitleid!