Shopping, Packen, HotelSAUEREI, Heimreise
Shopping, Verhandlungsstrategien, Betrugsvorwurf, verlorenes Mobiltelefon – Action pur am letzten Tag.
Nachdem wir den letzten Bericht online stellten gingen wir in die kleine Einkaufsstraße vor dem Hotel.
Da wir unsere Vereins-T-Shirts anhatten, hatten wir schon einen Nachteil – die Verkäufer wussten unsere Vornamen…
So konnten wir uns zu Beginn noch retten, da wir bis zum letzten Stand wollte, um uns dann vorzuarbeiten.
Beim ersten Souvenier-Shop angelangt wurden wir gleich fündig. Kevin wollte ein Poster auf einen “echten original Papyrus” mit “bester Qualität” was “in Kairo das vierfache kostet”, wir aber “einen Spezialpreis” bekommen sollten… Ich suchte nach einem Aschenbecher. Nach ewigen Verhandlungsgesprächen zwischen Kevin und dem Händler – ich und Edi wollten schon die Flucht ergreifen – kamen beide dann doch noch ins Geschäft (unserer Meinung aber zu teuer) und mussten dann noch für einen Tratsch rund um die Wirtschaftskrise und das Paradies Österreich herhalten.
Im zweiten Laden ging es dann etwas schneller, auch hier waren wieder nur “Gauner” am Werk.
Nichts desto trotz haben wir noch realativ Günstig und quasi Last-Minute unsere Souveniers gekauft…
So packten wir unsere Koffer und verließen die Zimmer ohne die ganze Woche auch nur in die Nähe der Minibar gekommen zu sein (das wird noch wichtig…)
An der Hotel-Lobby-Bar angekommen wurde Kevin von einem Mitarbeiter aufgesucht und des Betrugs verdächtigt. Kevin ging mit dem Herren in sein Zimmer, dieser öffnete die Minibar und zeigte auf eine SPRITE-Flasche, welche angeblich geöffnet aber voll ist. Der Mitarbeiter öffnete die Flasche, trank einen Schluck und behauptete dass das Sprite mit Wasser gestreckt sei.
Das Gegenteil war schwer zu beweisen – die Flasche war nun offen und aus Gesundheits-Sicherheits-Gründen wollte keiner von uns probieren. Auch die Beschwerde beim Hotelchef brachte nichts, das Sprite musste bezahlt werden.
So warteten wir dann – mit neuem Diskussionsstoff – auf den Bus und fuhren zum Flughafen. Dort ausgestiegen suchten wir ohne Wegweisern den provisorischen Eingang (wegen Baustelle) zum Flughafen und gingen durch die Sicherheitskontrollen.
Am Schalter zum Gepäcks-Check-In suchte Edi erfolglos sein Handy, konnte es aber dann am Sicherheitskontrollen-Stand (welcher eigentlich total für die Katz’ ist) sein Telefon wieder finden und mittels gespeicherter Fotos dieses auch auslösen. Am Schalter mussten wir dann noch 10 EUR für unser Tauchgepäck nachzahlen, was wir wie den die Zahlung in München aber retour bekamen.
Schnell Visums-Zettel ausgefüllt, noch mal durch eine Scheissegal-Sicherheitskontrolle und dann ewig warten auf unseren Flieger…
Die Heimreise mit warmen Frühstück verlief ruhig, in München gab es außer Eiseskälte eigentlich nichts zu beklagen. Der Pilot war Bayer und absolut genial drauf, seine Meldungen einzigartig (Jo, i bin heid ihr Käptn und wenn nix schief geht werma um sechs Uhr in München landen. Des wir genau so vor wie Sie.) – YEAH!
Auf der Heimfahrt durfte ich dann noch bei ein paar Geocaches anhalten und auch ein Besuch bei McDonalds war drinnen.
So endete unsere Ägypten-Woche….
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