Jan
09
2009

Verschollen auf hoher See …

… aber mit Verlusten zwei Stunden später den Hafen erreicht.

Der Tag begann wie üblich: Frühstück um 07:30, dann Abfahrt zum Hafen. Heute war es deutlich windiger als die letzten Tage, zum ersten Tauchplatz, dem Wrack Susanna, fuhren wir knappe 30 Minuten.
Walter war heute nicht mit, also sind wir drei und Nicole mit Gammas abgetaucht. Das Wrack ist ein versunkenes deutsches Boot, welches auch von innen betaucht werden kann. Außen fand sich ein großer Schwarm Barracudas, im inneren wimmelte es nur so von sehr kleinen Glasfischen. Auch eine Toilette war zu finden.
Nach der Begutachtung der Innenräume beendeten wir unseren Tauchgang und fuhren weiter. Den zweiten Tauchplatz “Gotta Abu Ramada East” ließen wir aus, das Mittagessen war mit dem von Mittwoch identisch.
Kurz nach dem Mittagessen ging es nach “Gotta Abu Ramada West”, wo wir wieder einen Drift-Tauchgang absolvierten. Wir sprangen also aus dem fahrenden Boot um zur Anlegestelle mit der Strömung zu tauchen. Hier konnten wir gleich beim Einstieg einen großen Rochen sehen. Vorbei an diversen Korallenansammlungen und einem großen Napoleon-Lippenfisch kamen wir kurz darauf zum Weißen Hai. Hier ärgerte ich Nicole, in dem ich die Titelmusik vom Weißen Hai summte (Nicole wusste nicht, dass dies ein Mahnmal ist).
Kurz darauf ging es zum Boot, wo wird eigentlich Richtung Hafen fahren wollten. Doch was wäre eine Woche Tauchsafari ohne Special Adventure – Einlagen.
So gab der Kühler unseres Bootes 3km vor der Küste auf und wir kahmen nicht weiter. Nach ca. 45 Minuten Reparaturversuch und den verzweifelten Versuchen, ein Boot anzuhalten blieb dann endlich ein ETI-Boot stehen und schleppte uns bis 500m vor den Hafen.
Hier vergingen noch weitere 30 Minuten, diverse Schlauchboote fuhren heran und wieder weg. Dann endlich konnten wir mit Sack und Pack in ein solches Schlauchboot steigen, um zum Hafen zu fahren.
Beim Absteigen aus dem Schlauchboot sind meine Flossen abhanden gekommen, was wir aber erst im Hotel merkten. Ich hoffe, dass diese morgen noch nachgebracht werden! Wer daran Schuld ist, ist schwer zu sagen. Entweder die Verlader, welche im Vollmondschein die Tasche 2m hoch hoben, oder der Inhaber der Tasche, welcher große Teile seines Nussschnapsflachmanns auf dem Boot entleerte…
Da wir nun Abenteuerlustig wurden, werden wir morgen mittels Taxi und Bus in die Stadt fahren, um Geocaches auszuheben bzw. Ramsch ähm Souvenirs zu erhandeln…
In denn Abendstunden werden wir uns noch einmal melden, dann geht es ueber Deutschland zurück nach Österreich ins vertraute Heim.

Tauchprofile wieder auf divelogs.de, Tauchspots folgen und Fotos ab hier zu finden.

Written by alex in: Allgemein |

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